Eins könnt ihr euch von vorneherein Abschminken: Ihr werdet in Angkor nicht alleine sein.


Ganz im Gegenteil. Es werden sich unendlich viele - vornehmlich chinesische - Reisegruppen auf dem Gelände tummeln. Da ist es nahezu unmöglich, niemanden mit auf dem Bild zu haben.

Aber wenn ihr einen Blick in die Galerie werft, dann seht ihr: Es kann funktionieren. Alles, was ihr dafür braucht, ist Geduld, Geduld, Geduld. Irgendwann ist der Moment gekommen, in dem auch die letzte Person aus dem Bild verschwunden ist. Dann dürft ihr nicht lange zögern, denn es laufen ständig Personen an jeder Ecke der Tempel herum.


Aber es gibt einen Vorteil: Ihr könnt euch auf dem ganzen Gelände frei bewegen und aus jeder Ecke und jedem Winkel heraus das beste Foto schießen.

So lohnt es sich, auch mal etwas ungewöhnlichere Perspektiven einzunehmen und die Kamera auf den Boden zu legen, wie auf dem zweiten Bild rechts zu sehen.


Natürlich könnt ihr auch über die Köpfe hinweg fotographieren. Damit lässt sich mitunter auch das ein oder andere tolle Motiv einfangen. Ein Beispiel seht ihr in der kleinen Slideshow etwas weiter unten. So könnte man meinen, ihr wärd alleine im Tempel gewesen, obwohl die Realität etwas anders aussah.


Wenn ihr Glück habt, dann könnt ihr in Angor Wat ein echtes Postkartenmotiv schießen.

Auf dem Weg zur Tempelanlage findet ihr auf der linken Seite einen Seerosenteich vor. Wenn dieser Teich gefüllt ist und nicht allzu stark von Seerosen bedeckt ist, dann spiegeln sich die Türme auf der Wasseroberfläche. Ein sehr, sehr beliebtes Fotomotiv.

Ihr könnt auch ohne Probleme bis zum Rand des Teichs gehen. Es gibt dort keine Absperrung oder ähnliches.

Auf Bild 14 in der Galerie könnt ihr diesen Teich sehen. Leider hatten wir kein Glück, denn der Teich war zum Zeitpunkt unseres Besuchs fast ausgetrocknet.


Ihr werdet auf dem Gelände auch den ein oder anderen buddhistischen Mönch sehen. Sie sind in ihren orangenen Gewändern ebenfalls immer ein beliebtes Fotomotiv. Bevor ihr jetzt aber einfach drauflosknipst, fragt die Mönche bitte vorher, ob ihr ein Foto mit ihnen machen dürft. Im Allgemeinen sind sie sehr freundlich und hilfsbereit und posieren gerne für eine Aufnahme.


Nochmal der Hinweis für eure Zeitplanung: Ihr solltet euch für euren Besuch in den ganzen Tempelanlagen zwei ganze Tage Zeit nehmen. Die werdet ihr benötigen, um das ganze Gelände zu erkunden und auf euren Fotos festzuhalten. Es gibt dort so unbeschreiblich viele Motive, dass ihr aus dem Knipsen kaum rauskommen werdet.